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Lexikon - Handover

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deutsch:Verbindungsübergabe Begriffswelt: TETRA Es kann passieren, dass ein mobiler Teilnehmer eines TETRA-Netzes, während er an einer aktiven Gesprächs- oder Datenverbindung beteiligt ist, aus dem Versorgungsbereich einer Funkzelle in den einer anderen wechselt. Als 'Handover' wird der von der Netzinfrastruktur zu realisierende technische Prozess bezeichnet, der den Teilnehmer so von einer in die andere Zelle übergibt, dass es zu keiner Verbindungsunterbrechung/zu keinem Verbindungsabbruch kommt. Darüber hinaus ist ein 'Handover' je nach Netzgestaltung auch beim erzwungenen Wechsel einer Funkzelle, z.B. in Überlastungssituationen, bei Ausfällen oder Wartungsarbeiten bzw. beim Wechsel eines Funkkanals (Zeitschlitzes) innerhalb einer Zelle möglich. Der technische Prozess über Entscheidung und Abwicklung eines 'Handover' ist hochkomplex, erfolgt jedoch grundsätzlich folgendermaßen: Das mobile Endgerät überwacht auch während einer bestehenden Verbindung die Qualität des genutzten Funkkanals und des Organisationskanals der sichtbaren Nachbarzellen. Nach voreingestellten, systemabhängigen Kriterien übermittelt sie diese an die aktuelle Vermittlungsstelle (DXT), die bei Notwendigkeit das 'Handover' einleitet und durchführt. Dabei ist immer die Vermittlungsstelle in der Netzhirarchie zuständig, die die Basisstationen der Start- und Zielzelle verwaltet. Im Unterschied zu einem Zellenwechsel im gesprächslosen Zustand, der immer vom mobilen Endgerät selbständig durchgeführt wird, liegt die Organisation des 'Handover' also in den Händen der Netzinfrastruktur (SwMI).
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