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Lexikon - Operativ Taktische Adresse [OPTA]

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deutsch:Notruf Begriffswelt: Funk allgemein Mit Notruf wird u.a. ein in analogen und digitalen MOTOROLA-Funkgeräten programmierbares Leistungsmerkmal zur Übermittlung einer speziellen Information über einen Notfallzustand bei einem Funkgerätebenutzer an einen speziellen Empfänger/eine spezielle Empfängergruppe bezeichnet. Die Auslösung eines Notrufes kann willensunabhängig, z.B. durch einen ManDown-Sensor oder eine aktivierte Alleinarbeiterschutz-Funktion und/oder willensabhängig z.B. durch Drücken einer festgelegten Notruftaste am Gerät/angeschlossen an das Gerät, erfolgen. Nach dem Auslösen wird ein spezieller Ruf gesendet, der beim Notrufempfänger eine besondere optische und/oder akustische Notrufsignalisierung mit Angabe der Indentifikation des Auslösenden verursacht. Ein Notruf kann je nach den vorhandenen technischen Bedingungen mit dem Aufbau einer Sprechverbindung, der Übermittlung einer Statusinformation oder einer SDS-Mitteilung sowie der Übermittlung des Standortes des Auslösenden (GPS-Daten) verbunden werden. Die Übertragung des Notrufes kann automatisch wiederholt werden, bis eine (programmierbare) Anzahl erreicht ist oder bis er vom Auslösenden oder dem Notrufempfänger zurückgesetzt wird. Nach der Übertragung eines Notrufes kann ein wechselnder Zyklus aus Empfangen und automatischem Senden mit aktiviertem, besonders empfindlichen Mikrofon (Hot Mike) beginnen, der es dem Notrufempfänger ermöglicht, die Situation am Notfallort akustisch zu überwachen bzw. Sprachanweisungen an den Verunfallten zu geben. Notruf O Begriffswelt: TETRA / BOS-Funk Die 'OPTA' ist die im TETRA-BOS-Netz jedem einzelnen Teilnehmer individuell zugeordnete und diesen eindeutig kennzeichnende 'Operativ Taktische Adresse'. Sie ist Bestandteil des TETRA-Sendeprotokolls und wird bei jeder Art von Funkinformation vom sendenden an alle empfangenden Teilnehmer übertragen. Die 'OPTA' ist auf der BSI-Card gespeichert. Die 'OPTA' besteht grundsätzlich aus zwei Teilen, der Geburts-OPTA, die der eindeutigen Identifizierung des Funkgerätes im Netz dient und die bei der Personalisierung der BSI-Card vergeben und gemeinsam mit der Teilnehmeradresse (ITSI) bei der Erstellung des Krypto-Zertifikates verwendet wird sowie der Alias-OPTA, die der eindeutigen Zuordnung des Funkteilnehmers innerhalb der BOS-Strukturen dient und die sowohl nach erfolgter Personalisierung der Sicherheitskarte an der Kryptovariablen-Managementstation [KVMS] vergeben als auch im späteren Betrieb über Funk geändert werden kann. Beide 'OPTA' haben eine Länge von 24 Zeichen, die enthaltenen Informationen werden in einer festen Struktur in Blöcken definierter Größe und Position abgelegt und sind dadurch schnell erkennbar und auch automatisiert (z.B. durch Leitsysteme) auswertbar. Über weitere Details zur 'OPTA' können Sie sich in der 'OPTA-Richtlinie' der Innenministerkonferenz auf unserer Seite 'Download/externe Dokumente' informieren.
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